Beim klassischen Factoring tritt der
Lieferant oder
Dienstleister seine Forderung an die
Factoring-Gesellschaft (Factor) ab. Beim
Reverse-Factoring hingegen ist der Initiator das
Unternehmen (Abnehmer), in dem er ein Factoring für seine Lieferanten oder Dienstleister organisiert. Grundlage ist ein Dreier-Vertrag zwischen
Lieferant, Unternehmen (Abnehmer) und
Factor (Factoring-Gesellschaft). Der
Lieferant stellt seine Rechnung wie gewohnt an das
Unternehmen (Abnehmer). Dieser bestätigt der
Factoring-Gesellschaft (Factor) gegenüber die Korrektheit der Rechnung. Die
Factoring-Gesellschaft (Factor) überweist dem
Lieferanten spätestens innerhalb von fünf Tagen den entsprechenden Betrag.
Vorteile:
- Das Unternehmen hat die Möglichkeit seine Zahlungsziele bis zu 90 Tagen auszuweiten.
- Mehr Handlungsspielraum durch höhere Liquidität.
- Der Factor übernimmt das Delkredererisiko.